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Antworten auf die Fragen:


Kollektenkasse:
Das Vermögen der Kollektenkasse wird in der Bilanz erfasst: Es ist somit künftig nicht nur ein nachrichtlicher Nachweis auf einem Formular im Jahresabschluss. Die GKK gewährt derzeit noch 2% Zinsen. Wenn die Kollektenkasse bei der GKK angelegt wird ist es eine reine Geldanlage im Sinne eines verzinsten Kontos - das Geld ist und bleibt dem Vermögen der Gemeinde zugerechnet.
 
Kontierung:
Die Angabe der Konten auf den Belegen erfolgt nicht mehr vollumfänglich in der Gemeinde/ in den Dekanaten. Die Angabe der Kostenstelle/des Kostenträgers (das entspricht der früheren Gliederung einschließlich des Objektes) wird von der Gemeinde vorgenommen. Die Kontierung auf das Sachkonto (Personalkosten, Reisekosten, Porto) liegt bei der Regionalverwaltung. Für die Sachkonten gibt es einen Kontenrahmen, dieser wird im Rahmen der Schulungen für die Gemeindebüros und Kitaleitungen nicht mitgeschult. Optional kann die Gemeinde/das Dekanat das Sachkonto mit angeben.
 
Schulungen:
Die Schulung der Sekretariate dauert ca. 6 Stunden und wird alternativ vormittags oder nachmittags angeboten. In der zweiten Runde der Schulungen werden die Ehrenamtlichen im Bereich der Auswertungsmöglichkeiten geschult - dies erfolgt erst dann, wenn bereits Belege erfasst sind die dann ausgewertet werden können. Die Schulungen Bilanz und Haushalt finden auch abends statt.
 
Auslastung der Schulungstermine:
Im Herbst finden die Schulungen ohne PC statt, die Schulungen sind für 23 Personen angedacht.
 
Anordnung:
Wie die neuen Zahlungsanordnungen aussehen ist Gegenstand der Schulung im Herbst. Hier wird auch genau eingegangen auf die Felder, die von den Gemeinden/Dekanaten ausgefüllt werden müssen.
 
Was ist ein Rollout?
Ein Projekt ist in verschiedene Phasen unterteilt. Die ersten beiden Regionalverwaltungen, die auf die Doppik umgestellt haben nennt man "Piloten" (Pilotphase). Danach folgt die Rolloutphase, wenn mehrere Regionalverwaltungen den Piloten folgen. Die Rollout-Kassengemeinschaften I haben zum 1.1.2018 umgestellt. Rheinhessen gehört zu den Rollout-Kassengemeinschaften II und stellt zum 1.1.2019 um. Rollout kann übersetz werden mit "Umsetzung des Projektes in der Fläche".
 
Bewertung der Gebäude
Die Gebäude werden bewertet nach dem NHK-Modell aufgrund von verschiedenen Kriterien. Es gibt ein Bewerterteam in der EKHN, welches die Rohdaten zu den Gebäuden aufnimmt. Diese Daten gehen an das Teilprojekt 2 zur Aufbereitung für die Eröffnungsbilanz. Aus den Gebäudewerten ermittelt sich dann auch der Wert der Abschreibungen und der Sonderposten. Wenn die Werte zum Zeitpunkt der ersten Eröffnungsbilanz noch nicht  werden erst einmal die Tagesneubauwerte angesetzt, die dann später berichtigt werden.
 
Inventur
Die Erfassung erfolgt mittels körperlicher Inventur. Das Verfahren ist mit dem Rechnungsprüfungsamt abgestimmt. Einen Ablaufplan hierzu gibt es im Intranet .
Link: http://intranet-direkt.ekhn.de/themen/doppik/fachliche-hilfen-und-rechtlicher-rahmen/arbeitshilfen-und-handreichungen.html
Ende Juni beginnt diese Aufgabe für die RV Rheinhessen und die ihr angeschlossenen Gemeinden und Dekanate - die Ergebnisse müssen erst Februar 2019 vorliegen. Grundsätzlich sind in den Gemeinden Bestandsverzeichnisse vorhanden, auf deren Basis die Inventur erstellt werden kann. In die Bilanz kommen nach der Erstinventur die Wertgegenstände mit einem Preis von über 5.000€, die in den letzten 3 Jahren angeschafft wurden.
Nach EBBVO werden Vermögensgegenstände ab 410 € inventarisiert.
 
SERL
Die SERL ist eine Finanzierungsrücklage. Für die Zukunft wird immer ein Betrag dieser Rücklage zugeführt, der in der Höhe den Abschreibungen entspricht. Ziel: Es sollen Mittel für die Eigenanteile der Gemeinden angespart werden. Bei den Kirchengebäuden sind dies 20% für Außen-und 35% für Innenrenovierungen, im Schnitt 27,5%. Bei Gemeindehäusern liegt der Eigenanteil bei 35%. Für die Kitas sind die jeweiligen Finanzierungsregelungen heranzuziehen.
Zur SERL gibt es eine sehr ausführliche  Handreichung unter:
http://intranet-direkt.ekhn.de/fileadmin/content/intranet/Dokumente/Doppik/Dokumente/Bilanz/Umlaufvermoegen/substanzerhaltungsruecklage.pdf
 
Rücklagen
Rücklagen können umgeschichtet werden, wenn die Zwecke entfallen. Die Gebäuderücklagen gehen in die SERL, alle anderen (Kollekten, freie Budget-Rücklagen) bleiben bestehen.
 
Nach der Umstellung:
Die Erleichterung in RHH nicht so hoch wie bei anderen Regionalverwaltungen, da in Rheinhessen die Belegerfassung auch in der Vergangenheit bereits in der Regionalverwaltung erfolgte. Der Bereich der Auswertungen ist umfassender. Das kann bei niedrigen Stellenanteilen in den Gemeindesekretariaten durchaus als Belastung empfunden werden wenn Unterlagen für KV-Sitzungen ausgewertet werden müssen.
 
EDV-Ausstattung
MACH wird über KIRA zur Verfügung gestellt. Zu den Druckern gibt  Herr Schmitz die Information, dass eine Evaluation zum Scannprozess noch aussteht und dass deshalb zunächst keine Drucker mehr zur Verfügung gestellt werden.
 
Haushaltsplanerstellung 2019
Im Juni finden die Schulungen zur Haushaltsplanung für die MitarbeiterInnen der Regionalverwaltung statt. Danach werden wir mit den Planungen beginnen. Das Verfahren wird ähnlich dem der letzten Jahre sein, d.h. es werden Beratungstermine angeboten. Der zeitliche Rahmen ist noch nicht klar umrissen. Wichtiger Hinweis: In MACH stehen keine Referenzwerte aus 2018 für die Planung zur Verfügung, da diese hier nicht hinterlegt werden. Der Ausdruck aus MACH wird deshalb nur die Planung 2019 enthalten.